Neue Lernkultur bei ADHS - Heilsbringer oder vom Regen in die Traufe?

Alles was Kinder und Jugendliche betrifft, sofern es nicht besser in den medizinischen bereich passt. .

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Nono
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Re: Neue Lernkultur bei ADHS - Heilsbringer oder vom Regen in die Traufe?

Beitrag von Nono » Do 5. Dez 2019, 18:28

Overthesky hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 17:14
C. Neuhaus zum Beispiel sieht das mit der neuen Lernkultur / Konstruktivismus zu quasi 100% genau so wie Matthias Burchardt....
... genau solche kurzen Anmerkungen zu Deinen Links wären sehr wichtig und hilfreich!

Ohne jeden Kommentar weiß man gar nicht, was dein Hintesgedanke dabei ist.
Overthesky
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Re: Neue Lernkultur bei ADHS - Heilsbringer oder vom Regen in die Traufe?

Beitrag von Overthesky » Do 5. Dez 2019, 17:14

Hibbelanna hat geschrieben:
Do 5. Dez 2019, 15:01
Das sind jetzt 5 Links, die sich auf die Meinung eines einzigen Bildungsforschers beziehen, der für seine kritische Haltung zum Beispiel zu lernendenzentrierten und digitalisierten Bildungsprozessen bekannt ist. Was per se nicht schlecht sein muss, die Frage ist, ob es hier an der Stelle Sinn macht..
Es ist in etwa so, als würde man sich zum Thema ADHS ausschließlich auf Manfred Spitzer beziehen. Eine qualifizierte Diskussion ist auf dieser Basis m.E. nicht möglich.
Digitalisierung und inidvidualisierte Bildungsprozesse sind Riesenthemen, die aus mehreren Seiten betrachtet werden müssen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass auf Basis pauschaler Vorannahmen, Technikfeindlichkeit und Kulturpessimismus wichtige und sinnvolle Entwicklungen verhindert werden.
Zunächst einmal prallt die Digitalisierung auf einen nach wie vor auf überalterte "Lehrkörper", unzureichende Finanzierung und - dementsprechend - auf Überforderung. So lassen sich auch die Äußerung besorgter Lehrenden und Forschenden erklären. Weitere Aussagen über Wirksamkeit und Konsequenzen lassen sich bisher momentan nicht sinnvoll gewinnen.
C. Neuhaus zum Beispiel sieht das mit der neuen Lernkultur / Konstruktivismus zu quasi 100% genau so wie Matthias Burchardt....
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Nono
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Re: Neue Lernkultur bei ADHS - Heilsbringer oder vom Regen in die Traufe?

Beitrag von Nono » Do 5. Dez 2019, 15:56

Naja, es geht glaube ich auch vorwiegend um die Situation in Baden-Württemberg, ich habe keine Ahnung, wie das System genau funktioniert.

Allerdings sehe ich jetzt, wie es hier an einer integrierten Gesamtschule in einer integrativen Klasse läuft... da wird im Zweifelsfall eben einfach weniger gefordert und wer nicht ehrgeizig ist, der kriegt auch keinen Ansporn. Am Ende müssen die Eltern sicherstellen, dass nicht auf unter-unterstem Niveau gelernt wird, sondern vielleicht ein kleines bisschen mehr... ich fühle mich wie eine Förderlehrerin mit gebundenen Händen, denn Ganztagsschule heißt ja Black Box von Montag bis Freitag und Hausaufgaben gibt es nicht, aber dann spuckt die Black Box am Freitag eine Unmasse von Tasks fürs Wochenende aus... wobei dann oft nur die Arbeitsblätter mitgebracht werden, nicht aber die Bücher...

Gsd. hilft die Assistenz meines Sohnes ihm jetzt meistens, auch die Bücher mitzunehmen, denn sonst hat das Ganze keine Basis...
Hibbelanna
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Re: Neue Lernkultur bei ADHS - Heilsbringer oder vom Regen in die Traufe?

Beitrag von Hibbelanna » Do 5. Dez 2019, 15:01

Das sind jetzt 5 Links, die sich auf die Meinung eines einzigen Bildungsforschers beziehen, der für seine kritische Haltung zum Beispiel zu lernendenzentrierten und digitalisierten Bildungsprozessen bekannt ist. Was per se nicht schlecht sein muss, die Frage ist, ob es hier an der Stelle Sinn macht..
Es ist in etwa so, als würde man sich zum Thema ADHS ausschließlich auf Manfred Spitzer beziehen. Eine qualifizierte Diskussion ist auf dieser Basis m.E. nicht möglich.
Digitalisierung und inidvidualisierte Bildungsprozesse sind Riesenthemen, die aus mehreren Seiten betrachtet werden müssen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass auf Basis pauschaler Vorannahmen, Technikfeindlichkeit und Kulturpessimismus wichtige und sinnvolle Entwicklungen verhindert werden.
Zunächst einmal prallt die Digitalisierung auf einen nach wie vor auf überalterte "Lehrkörper", unzureichende Finanzierung und - dementsprechend - auf Überforderung. So lassen sich auch die Äußerung besorgter Lehrenden und Forschenden erklären. Weitere Aussagen über Wirksamkeit und Konsequenzen lassen sich bisher momentan nicht sinnvoll gewinnen.
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